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Kolumne

Mehr Feuerwehr, weniger Brandschutz

Was die Bundesräte Guy Parmelin und Ignazio Cassis als «Effizienzsteigerung» und «Innovation» in der internationalen Zusammenarbeit (IZA) der Schweiz präsentieren, ist in Wirklichkeit ein radikales Abbauprogramm bei der Armutsbekämpfung. 

Laura Ebneter, Kristina Lanz, Andreas Missbach *, Juli 2026

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Kolumne

Demontage der internationalen Zusammenarbeit der Schweiz

Der Bundesrat plant einen Umbau des schweizerischen Auslandengagements (Internationale Zusammenarbeit IZA), die über die blossen Einsparungen hinausgeht. Ein Cri de Coeur des Entwicklungs- und Nachhaltigkeitsspezialistent Martin Fässler beklagt Kurzsichtigkeit und betont die Chancen für die Schweiz, wenn sie in einer von Krisen und Umbrüchen geprägten Weltlage. eine robuste und zukunftsoffene IZA gestaltet.

Martin Fässler*, Juli 2026

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Interview

«Die Schweizer können viel tun»

Es gibt Bereiche, in denen die Diplomatie ins Leere greift, weil die grossen Mächte sich blockieren. Andere verschwinden von der Tagesordnung, weil sich niemand mehr interessiert. Ein solcher Fall ist die Lage der Menschenrechte und die extreme Diskriminierung der Frauen in Afghanistan – ein “Kooperationspartner” der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE). Die ehemalige Frauenministerin Sima Samar – seit der erneuten Machtübernahme der Taliban im Sommer 2021 im Exil – regt an, der Schweizer Vorsitz solle “eine Gelegenheit schaffen, dass eine reale Person aus Afghanistan zur europäischen Öffentlichkeit spricht”

Johann Aeschlimann, Juli 2026

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Bilaterale III Editorial

Die Vernunft siegt gegen die Illusion des Rückzugs

Am 14. Juni 2026 haben Volk und Kantone entschieden. Die Absage von fast 55 Prozent an die SVP-Initiative für eine Plafonierung der Bevölkerung auf 10 Millionen bedeutet die Wahl der Vernunft vor der Illusion des Rückzugs.

Laurent Wehrli, Juli 2026

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Veranstaltungsberichte

Handlungsfähig bleiben in der Unordnung der Welt

Am diesjährigen Tag der Aussenpolitik ging es um die Frage, wie sich Europa und die Schweiz in einer Welt verhalten können und sollen, die von wirtschaftlicher oder militärischer Machtpolitik der USA, Chinas und Russlands geprägt ist. Ansätze in Stichworten: Reduktion einseitiger Abhängigkeiten, Industriepolitik mit Blick auf Sicherheit, Kooperation mittelgrosser Mächte und als Basis der Schweiz stabile Beziehungen zu ihrem «Heimmarkt», der EU.

Christoph Wehrli, Juni 2026

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Kolumne

Kein Heidiland

Die Stärken der Schweiz  sind real, bekannt und nicht in Frage zu stellen. Ihre Schwächen sind ebenfalls offensichtlich, werden aber von der Mehrheit im Lande selbstzufrieden verdrängt oder nicht konsequent angegangen. Sie verschlimmern sich, wie  im Zuge der aktuellen globalen Grosskrisen und den damit einhergehenden geopolitischen Umwälzungen  -  symbolisiert durch den MAGA-Irrsinn in Washington  -  offensichtlich wird. 

Daniel Woker *, Juni 2026

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Kolumne

Drei Empfehlungen an die Schweiz

Alt-Botschafter Toni Frisch war OSZE-Koordinator für Humanitäre Hilfe in der Ukraine. Im Rahmen der zivilgesellschaftlichen Arbeitsgruppe OSZE (die SGA-ASPE ist dabei) richtet er drei Empfehlungen...

Toni Frisch, Juni 2026

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Kolumne

Kirgistans Uno-Erfolg und die Schweiz

Während die Nichtwahl Deutschlands in den Uno-Sicherheitsrat die europäischen Medien beherrschte, ging eine andere Nachricht fast unter: Kirgistan wurde erstmals in seiner Geschichte neben Zimbabwe, Trinidad und Tobago, Österreich und Portugal gewählt. In einer umkämpften Abstimmung errang das zentralasiatische Land einen nichtständigen Sitz und setzte sich gegen die favorisierten Philippinen durch. Nach mehreren Wahlgängen erhielt Kirgistan schliesslich 149 Stimmen, die Philippinen 49. Offenbar unterstützten viele Staaten Kirgistans Kandidatur, die weniger für Machtpolitik stand. Für Deutschland war die Nichtwahl hingegen eine empfindliche aussenpolitische Niederlage.

René Holenstein *, Juni 2026

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Artikel

Internationale Entwicklungsfinanzierung: Das Ende der Naivität

Erkenntnisse aus einer wenig beachteten Gegenüberstellung von internationalen Einflussgrössen auf die Entwicklung von Ländern mit tiefem und mittlerem Einkommen: Eine Gruppe von ehemaligen DEZA-Fachleuten präsentiert Empfehlungen für die nächste Schweizer IZA-Botschaft.    

Adrian Maître und Roger Denzer, mit Christoph Graf, Willi Graf, Giancarlo de Picciotto, Juni 2026

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Lesetipp

Nicht so toll

Der Brexit hat nicht gebracht, was versprochen und erwartet wurde. Der Brexit hat nicht gebracht, was versprochen und erwartet wurde. Allein steht Grossbritannien schlechter da als wenn es EU-Mitglied geblieben wäre .Eine von der Stiftung Schweizer Perspektiven in Europa herausgegebene Studie zeigt, warum.

Johann Aeschlimann, Juni 2026

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Espresso Diplomatique

Kurz und kräftig. Die wöchentliche Dosis Aussenpolitik von foraus, der SGA und Caritas. Heute im Fokus: Dänemark – wo Sozialdemokraten die härteste Migrationspolitik Europas machen. Nr. 502 | 19.05.2026
 

Aussenpolitik im 21. Jahrhundert

Der Überblick zur schweizerischen Aussenpolitik entlang ihrer zentralen Gebiete. Online nachgeführt und aufdatiert. Neue Beiträge von Joëlle Kuntz (La neutralité, le monument aux Suisses jamais morts) und Markus Mugglin (Schweiz – Europäische Union: Eine Chronologie der Verhandlungen) sowie von Martin Dahinden und Peter Hug (Sicherheitspolitik der Schweiz neu denken - aber wie?). Zum Inhalt.      

Bilaterale III

Das Verhältnis der Schweiz zur Europäischen Union ist der Fluchtpunkt der aussenpolitischen Auseinandersetzungen im Lande. Bis zur Abstimmung über die neuen Verträge (“Bilaterale III”) präsentieren wir unsere Beiträge, die offiziellen Texte, ausgewählte Positionsbezüge von Parteien und anderen Akteuren sowie eine Chronologie gebündelt auf einer Seite (hier klicken).