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Internationale Entwicklungsfinanzierung: Das Ende der Naivität

Erkenntnisse aus einer wenig beachteten Gegenüberstellung von internationalen Einflussgrössen auf die Entwicklung von Ländern mit tiefem und mittlerem Einkommen: Eine Gruppe von ehemaligen DEZA-Fachleuten präsentiert Empfehlungen für die nächste Schweizer IZA-Botschaft.    

Adrian Maître und Roger Denzer, mit Christoph Graf, Willi Graf, Giancarlo de Picciotto, Juni 2026

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Lesetipp

Nicht so toll

Der Brexit hat nicht gebracht, was versprochen und erwartet wurde. Der Brexit hat nicht gebracht, was versprochen und erwartet wurde. Allein steht Grossbritannien schlechter da als wenn es EU-Mitglied geblieben wäre .Eine von der Stiftung Schweizer Perspektiven in Europa herausgegebene Studie zeigt, warum.

Johann Aeschlimann, Juni 2026

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Kolumne

Von Hellebarden und vom Rotkäppchen

Alt-Bundesrat Joseph Deiss argumentiert gegen die «10-Millionen-Schweiz-Initiative mit den Fakten der Demographie: Geburtendefizit und Überalterung. «Die heraufbeschworene Angst ist nicht nur unbegründet, sie führt auch zu einer Schädigung unserer Grundwerte.» Mit der Umsetzung der Initiative wird das Land «seine internationalen Verpflichtungen kopflos und um eines paranoiden Chauvinismus willen verwedeln.»

Joseph Deiss, Juni 2026

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Kolumne

Die Lehren des Brexit für die Schweiz

Der Schweizer Wissenschaftler Toby Matthiesen von der Universität Bristol wirft einen Blick auf die zehnjährige Entwicklung seit Grossbritanniens Austritt aus der Europäischen Union. Sein Fazit: Es funktionierte nicht.

Toby Matthiesen*, Juni 2026

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Lesetipp

Vademecum für (angehende) Unterhändler

«Verhandeln Sie mit Ihren Gegenübern, nicht gegen Sie», ist einer der nur scheinbar simplen Tipps, mit denen der erfahrene Schweizer Handelsdiplomat Remigi Winzap aufwartet in seinem konzisen Handbuch für Verhandler und jene, die es werden wollen.

Rudolf Wyder, Juni 2026

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Interview

«Ein gewisses robustes Auftreten gehört dazu»

 Wenn die europäischen Mitgliedsstaaten der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE)  in den Konflikten in der ehemaligen Sowjetunion «robuster» aufgetreten wären, hätte der russische Überfall auf die Ukraine vermieden werden können, sagt der ehemalige Schweizer Diplomat Günther Bächler.  Er schlägt vor, das internationale Genf als «Zentrum für europäische Dialoge» neu zu denken.

Johann Aeschlimann, Juni 2026

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Bilaterale III Bilaterale III - Beitrag Interview

Die Bilateralen III verleihen der Schweiz auch ein Stück Mitbestimmung in der Europäischen Union. Sie heisst «Entscheidformung» - «decision shaping». Das fordert den Föderalismus heraus. Vor kurzem wurde festgehalten, wie die Kantone mitwirken können. Der Generalsekretär der Konferenz der Kantonsregierungen (KdK) erklärt, wie.

Johann Aeschlimann, Mai 2026

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Editorial

Keine aussenpolitische Selbstverstümmelung

Die Volksinitiative «Keine 10-Millionen-Schweiz!», über die Volk und Stände am 14. Juni entscheiden, ist weit mehr als ein innenpolitisches Projekt zur Begrenzung der Zuwanderung. Sie ist ein fundamentaler Angriff auf die aussenpolitischen Grundlagen unseres Landes. Würde die Initiative angenommen, hätte dies eine der schwersten selbstverschuldeten Beschädigungen der schweizerischen Aussenpolitik seit dem Zweiten Weltkrieg zur Folge.

Jon Pult, Präsident SGA-ASPE, Mai 2026

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Lesetipp

Zeitenwende auch in der Entwicklungszusammenarbeit

Armut, Klimawandel, bewaffnete Gewalt, Pandemien, Menschen- und Drogenhandel lassen sich national nicht eingrenzen. Internationale Zusammenarbeit ist deshalb unabdingbar. Jacques Forster plädiert in seinem neuen Buch «Welt am Scheideweg» für eine globale Politik der menschlichen Sicherheit.  

Markus Mugglin, Mai 2026

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Veranstaltungsberichte

Den verlässlichen benachbarten Partner erkennen

Der diplomatische Vertreter der EU in Bern, Andreas Künne, hat bei der SGA dargelegt, was die Union unternimmt, um ihre Verteidigungs- und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Zum Platz der Schweiz in Europa erklärte er, die EU sei mit dem bestehenden Geflecht von Verträgen «fundamental unzufrieden», aber die Bilateralen III seien eine gute Grundlage für die nächsten 10-15 Jahre. Er empfahl der Schweiz, die heute nicht selbstverständliche gemeinsame Basis von Werten und die Verlässlichkeit der EU als Partnerin zu erkennen und zu nutzen.

Christoph Wehrli, Mai 2026

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Espresso Diplomatique

Kurz und kräftig. Die wöchentliche Dosis Aussenpolitik von foraus, der SGA und Caritas. Heute im Fokus: Dänemark – wo Sozialdemokraten die härteste Migrationspolitik Europas machen. Nr. 502 | 19.05.2026
 

Aussenpolitik im 21. Jahrhundert

Der Überblick zur schweizerischen Aussenpolitik entlang ihrer zentralen Gebiete. Online nachgeführt und aufdatiert. Neue Beiträge von Joëlle Kuntz (La neutralité, le monument aux Suisses jamais morts) und Markus Mugglin (Schweiz – Europäische Union: Eine Chronologie der Verhandlungen) sowie von Martin Dahinden und Peter Hug (Sicherheitspolitik der Schweiz neu denken - aber wie?). Zum Inhalt.      

Bilaterale III

Das Verhältnis der Schweiz zur Europäischen Union ist der Fluchtpunkt der aussenpolitischen Auseinandersetzungen im Lande. Bis zur Abstimmung über die neuen Verträge (“Bilaterale III”) präsentieren wir unsere Beiträge, die offiziellen Texte, ausgewählte Positionsbezüge von Parteien und anderen Akteuren sowie eine Chronologie gebündelt auf einer Seite (hier klicken).