Die UNO steckt in der grössten Krise seit ihrer Gründung. Die USA, China und Russland verletzen das Völkerrecht und die Menschenrechte. Sie machen als Vetomächte den Sicherheitsrat handlungsunfähig. Sie setzen Macht über Recht. Auch finanziell befindet sich die UNO in der Krise. Programme werden gekürzt. Ist das das Ende der UNO? Oder wird zu schwarzgemalt? Ist sie reformfähig und wenn ja, was wären die wichtigsten Reformen, die anstehen? Was bedeutet das alles für den UNO-Sitz in Genf und das Verhältnis der Schweiz zur UNO?
Ort und Zeit:
Aula der Universität Zürich, Rämistrasse 71
Montag, 9. November 2026, 18.15 – 19.45
Mit:
Achim Steiner, Ex-Untergeneralsekretär der UNO
Thomas Gürber, Schweizer Botschafter bei der UNO in Genf
Nora Meier, Präsidentin Gesellschaft Schweiz-UNO
Apéro ab 19.45 Uhr
Flyer zum detailliertem Programm
Anmeldung:
Montag, 09. November 2026
18:15 Uhr
bis 19:45 Uhr
Kurz und kräftig. Die wöchentliche Dosis Aussenpolitik von foraus, der SGA und Caritas. Heute im Fokus: Brasilien. Wie politische Macht internationale Klimaversprechen ausbremst. Nr. 511 | 06.10.2026
Der Überblick zur schweizerischen Aussenpolitik entlang ihrer zentralen Gebiete. Online nachgeführt und aufdatiert. Neue Beiträge von Joëlle Kuntz (La neutralité, le monument aux Suisses jamais morts) und Markus Mugglin (Schweiz – Europäische Union: Eine Chronologie der Verhandlungen) sowie von Martin Dahinden und Peter Hug (Sicherheitspolitik der Schweiz neu denken - aber wie?). Zum Inhalt.
Das Verhältnis der Schweiz zur Europäischen Union ist der Fluchtpunkt der aussenpolitischen Auseinandersetzungen im Lande. Bis zur Abstimmung über die neuen Verträge (“Bilaterale III”) präsentieren wir unsere Beiträge, die offiziellen Texte, ausgewählte Positionsbezüge von Parteien und anderen Akteuren sowie eine Chronologie gebündelt auf einer Seite (hier klicken).