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RIP Geneva Observer

Das Internationale Genf ist ausserhalb der Rhonestadt ein Stiefkind auf der schweizerischen Szene. In der Deutschschweiz noch stärker als in der Suisse Romande, und in der Medienmetropole Zürich besonders. Aus diesem Grund haben wir vor etwas über einem Jahr begonnen, auf dieser Webseite jeden Donnerstag auf die neue Nummer des “Geneva Observer” aufmerksam zu machen.

Diese Partnerschaft ist nun beendet. Der G|O hat in diesem Monat sein Erscheinen eingestellt, nachdem sich Sponsoren zurückgezogen hatten. Der notwendig gewordene  Übergang zum elektronischen Bezahlmedium vermochte die Lücke nicht wettzumachen. Als Kleinbetrieb mit knappem Personal und knappem Budget war deshalb an eine Fortsetzung nicht zu denken. Der Gründer und Chefredaktor Philippe Mottaz, ein früherer SRG-Journalist und -manager, musste aufgeben.

Der auf Englisch publizierte  “Geneva Observer”  war eine voll und ganz  auf das internationale Genf ausgerichtete Internet-Publikation – die einzige ihrer Art. Aus dem Genfer Blickwinkel informierte, recherchierte und analysierte  der G|O das multilaterale Geschehen in Genf nach strikt journalistischen Kriterien und ohne Rücksicht auf Empfindlichkeiten oder Gängelungsversuche. Er fokussierte beispielsweise auf die Weltgesundheitsorganisation, das Machtgebaren Chinas in den Genfer Gremien oder die Auswirkungen des Ukrainekriegs auf die wissenschaftliche Zusammenarbeit im CERN.

 

Espresso Diplomatique

Kurz und kräftig. Die wöchentliche Dosis Aussenpolitik von foraus, der SGA und Caritas. Heute steht der Erdorbit im Fokus: Wie erhöhte militärische Bemühungen, ein überholtes Abkommen und private Akteure die Karten neu mischen. . Nr. 499 | 07.04.2026
 

Aussenpolitik im 21. Jahrhundert

Der Überblick zur schweizerischen Aussenpolitik entlang ihrer zentralen Gebiete. Online nachgeführt und aufdatiert. Neue Beiträge von Joëlle Kuntz (La neutralité, le monument aux Suisses jamais morts) und Markus Mugglin (Schweiz – Europäische Union: Eine Chronologie der Verhandlungen) sowie von Martin Dahinden und Peter Hug (Sicherheitspolitik der Schweiz neu denken - aber wie?). Zum Inhalt.      

Bilaterale III

Das Verhältnis der Schweiz zur Europäischen Union ist der Fluchtpunkt der aussenpolitischen Auseinandersetzungen im Lande. Bis zur Abstimmung über die neuen Verträge (“Bilaterale III”) präsentieren wir unsere Beiträge, die offiziellen Texte, ausgewählte Positionsbezüge von Parteien und anderen Akteuren sowie eine Chronologie gebündelt auf einer Seite (hier klicken).